Für den ersten Führerschein gilt eine Probezeit von zwei Jahren (außer in den Klassen L, M, S und T). Bei groben Verkehrsverstößen in diesen zwei Jahren, wird von der Verkehrsbehörde ein Aufbauseminar für Fahranfänger angeordnet. Der Führerschein bleibt trotzdem voll gültig, aber die Probezeit verlängert sich dann um weitere 2 Jahre. Nach der Teilnahme am Aufbauseminar (ASF) sollte einem möglichst keine weitere grobe Auffälligkeit mehr innerhalb der jetzt verlängerten Probezeit geschehen. Passiert es dennoch, dann ist der Führerschein mindestens 6 Monate in der "Reinigung" und man muss zu Fuß gehen. Vor der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ist dann meistens eine verkehrspsychologische Untersuchung (MPU) erforderlich.